Warenwirtschaft für Uhrenhändler: die Checkliste
Was eine Warenwirtschaft für Uhrenhändler können muss. Referenz, Seriennummer, Set, Steuerart, echte Kosten pro Uhr, Kanäle und Rechnungen.


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Ein klassisches Warenwirtschaftssystem zählt Kartons. Ein Uhrenhändler verkauft keine Kartons. Jede Uhr ist ein Einzelstück, mit eigener Einkaufsgeschichte, eigener Steuerart und eigenem Preis auf jedem Kanal. Deshalb bauen Händler, die mit einer allgemeinen Handelssoftware oder einer Tabelle starten, sie früher oder später neu.
Hier steht, was eine Warenwirtschaft für Uhrenhändler leisten muss. Nutzen Sie es als Checkliste, egal welches Programm Sie prüfen.
1. Die Uhr exakt bestimmen
- Referenz als eigenes Feld, gegen einen Katalog geprüft. „Submariner" ist eine Kategorie, 126610LN ist eine Uhr. ChronoDesk schlägt Treffer aus einem Katalog mit 23.597 Referenzen vor und übernimmt unbekannte Referenzen genau so, wie Sie sie eingeben.
- Seriennummer pro Uhr, nie für zwei Datensätze.
- Jahrgang, Set und Zustand. Box, Papiere, Garantiekarte, Ersatzglieder und Servicenachweise ändern den Preis. Dafür braucht es Felder, keine Notiz. Siehe Full Set.
Test: Finden Sie jede 5711 mit Papieren, die Sie in den letzten zwölf Monaten gekauft haben, mit einer einzigen Suche?
2. Die Uhr schnell erfassen
Bei der Erfassung verlieren Händler die meiste Zeit. Referenz, Seriennummer und Jahrgang von einem Foto der Garantiekarte abzutippen ist langsam und fehleranfällig.
In ChronoDesk legen Sie eine Uhr aus Fotos der Uhr und ihrer Papiere an, aus einem PDF oder aus einer Tabelle. Referenz, Seriennummer und Jahrgang werden ausgelesen, Sie bestätigen. Bei klaren Fotos der 25 wichtigsten Marken stimmen rund 95 %. Den Rest korrigieren Sie vor dem Speichern.
3. Die echten Kosten jeder Uhr kennen
Der Einkaufspreis ist nur der Anfang. Revision, Politur, neues Band, Kurier, Versicherung: Jede Position gehört an die Uhr, sonst ist Ihre Marge geschönt.
Test: Sehen Sie für jede Uhr, was sie Sie bisher gekostet hat und wie viele Tage sie schon im Lager liegt?
ChronoDesk bucht jede Kostenposition auf die Uhr und zeigt Standzeit und gebundenes Kapital. Langsame Ware fällt auf, bevor sie Geld kostet. Mehr dazu in Standzeit im Uhrenlager.
4. Die Steuerart vom Ankauf bis zur Rechnung tragen
Eine Uhr vom Privatverkäufer wird differenzbesteuert verkauft (§ 25a UStG). Eine Uhr mit ausgewiesener Umsatzsteuer wird regelbesteuert verkauft. Der Verkauf an ein Unternehmen im Ausland läuft über Reverse Charge oder als Ausfuhr.
Die Steuerart entscheidet sich beim Einkauf. Die Software muss sie also an der Uhr speichern und auf der Rechnung anwenden. In ChronoDesk wählen Sie die Steuerart beim Ankauf, jede Rechnung folgt ihr. Eine Rechnung nach § 25a trägt den vorgeschriebenen Hinweis und weist keine Umsatzsteuer aus, die Steuer auf Ihre Marge wird im Hintergrund gebucht.
5. Belege aus dem Datensatz schreiben
Ankauf von privat: eine Ankaufsrechnung. Verkauf an ein Unternehmen: eine E-Rechnung. Kommission: ein Vertrag. Übergabe: ein Protokoll.
ChronoDesk schreibt all das aus demselben Uhrendatensatz, mit lückenloser Nummerierung, sauberen Stornos und ZUGFeRD-Daten für Geschäftskunden. Ihr Steuerberater bekommt monatlich einen DATEV-Export. Siehe Rechnungen.
6. Ein Bestand auf allen Kanälen
Eine Uhr auf Chrono24, in Ihrem Shopify-Shop und auf einem Händlermarktplatz bleibt eine Uhr. Ist sie an einer Stelle verkauft, muss sie überall verschwinden.
ChronoDesk verbindet Chrono24, Shopify und über eine individuelle Sync-Bridge Ihre eigenen Systeme. Wir richten das mit Ihnen ein. Die Preise können je Plattform abweichen, und eine verkaufte Uhr bleibt nirgends stehen. Siehe Synchronisierung.
7. Zahlen, die zu den Uhren führen
Marge pro Uhr, Standzeit, gebundenes Kapital nach Marke, Gewinn nach Monat und Kanal, dazu ein Umsatzsteuerbericht nach Steuerart. Jede Zahl muss die Uhren dahinter öffnen, sonst können Sie nicht handeln. Siehe Statistiken.
8. Daten wieder herausgeben
Früher oder später wollen Sie eine Website, einen Partner oder eigene Auswertungen beliefern. Achten Sie auf Exporte in offenen Formaten. ChronoDesk exportiert CSV, JSON und XML, als Download oder als Live-URL, die ein Partnersystem regelmäßig abruft. Eine öffentliche API ist geplant. Details in Eigene Tools mit ChronoDesk verbinden.
Kurz gesagt
Wenn ein Programm Ihnen für eine einzelne Uhr nicht sagt, was sie ist, was sie gekostet hat, wie sie besteuert wird, wo sie inseriert ist und was Sie daran verdient haben, ist es keine Warenwirtschaft für Uhren. Es ist eine Liste.
ChronoDesk ist genau dafür gebaut und 60 Tage kostenlos. Zu den Tarifen.


