Kurz zu Cookies.

Essenzielle Cookies halten den Workspace am Laufen. Mit Ihrer Einwilligung zeigt uns OpenPanel, wie ChronoDesk genutzt wird, damit wir es verbessern können. Sie können Ihre Entscheidung jederzeit auf der Cookie-Seite ändern.

DSGVO · ePrivacy
Skip to content
Zurück zum Glossar
Brands & Collections

Rolex Explorer & Explorer II

Rolex' abenteuerorientierte Sportuhren-Familien. Die Explorer ist die einfache Drei-Zeiger-Referenz, nach der Everest-Expedition 1953 eingeführt; die Explorer II ergänzt einen 24-Stunden-Zeiger und eine feststehende Lünette, ursprünglich für Höhlenforscher und Polarforscher konzipiert.

Die Rolex Explorer und Explorer II sind die abenteuerorientierten Sportuhren-Familien von Rolex. Die ursprüngliche Explorer kam 1953 nach Edmund Hillarys und Tenzing Norgays Everest-Besteigung heraus (Rolex-Uhren waren Teil der Expeditionsausrüstung). Die Explorer II wurde 1971 als komplexere Werkzeug-Uhr eingeführt, gezielt für Höhlenforscher und Polarwissenschaftler, die bei dauerhafter Dunkelheit Tag und Nacht unterscheiden müssen.

Explorer (Drei-Zeiger)

Die klassische Explorer ist eine schlichte Drei-Zeiger-Uhr mit schwarzem Zifferblatt und leuchtenden 3-6-9-Arabicziffern.

  • Aktuelle Referenz: 124270 (seit 2021), 36 mm, Inhouse-Kaliber 3230.
  • Vorgängerin: 214270 (2010-2020), 39 mm, Kaliber 3132.
  • Vintage-Referenzen: 1016 (1963-1989), 6610 (1955-1959), 6098 / 6298 (1953-1955).

Die 1016 zählt zu den meistgesammelten modernen Vintage-Rolex-Referenzen. Saubere, vollständig originale 1016-Exemplare handeln je nach Zifferblatt-Typ zwischen 15.000 und 40.000 Euro (vor 1967 in „Gilt"-Ausführung ist die Premium-Stufe).

Explorer II

Die Explorer II ergänzt einen 24-Stunden-Zeiger und eine feststehende Stahl-Lünette mit 24-Stunden-Skala — Funktion zur AM/PM-Unterscheidung bei dauerhafter Dunkelheit.

  • Aktuelle Referenz: 226570 (seit 2021), 42 mm, Kaliber 3285. Schwarzes oder weißes („Polar") Zifferblatt.
  • Vorgängerin: 216570 (2011-2020), 42 mm, Kaliber 3187.
  • Vintage 1655 („Steve McQueen", obwohl McQueen tatsächlich nie eine trug — verbreiteter Mythos), 1971-1985, orangefarbener 24-Stunden-Zeiger, asymmetrisches Datumsfenster.

Die 1655 ist die meistgesammelte Vintage-Explorer-II. Originale Orange-Zeiger-Exemplare in unpoliertem Zustand handeln zwischen 25.000 und 60.000 Euro.

Marktposition

Im Vergleich zur Submariner, GMT-Master II und Daytona sind die Explorer-Linien weniger gehypt und beim autorisierten Händler eher verfügbar. Sie handeln nahe am oder zum UVP, nicht mit deutlichem Aufschlag. Für Händler dreht der Explorer-Bestand langsamer als die Submariner, mit aber vorhersehbareren Margen und geringerem Preiszyklus-Risiko.

Der Marktstart der 36 mm Explorer 124270 im Jahr 2021 markierte Rolex' Rückkehr zu kleineren Gehäusegrößen in der Linie — die 39-mm-Vorgängerin 214270 war von vintage-orientierten Sammlern kritisiert worden. Die 124270 wird breit angenommen und handelt konstant nahe am UVP.

Beim Ankauf einer Vintage-Explorer 1016 sollten Händler prüfen:

  • Zifferblatt-Typ („Gilt" vs. matt; Übergang um 1967).
  • Zeiger (Mercedes-Stil auf späteren, Baton auf früheren Referenzen).
  • Epoche der Kronen-Schultern (das 1016-Gehäuse entwickelte sich über 26 Jahre).
  • Original-Armband 7836 oder 9315 versus Service-Ersatz.

Verwandt: rolex, submariner, gmt-master, oyster-perpetual.

Glossar-Einträge sind redaktionelle Referenz, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Den vollständigen Hinweis finden Sie in unserem Haftungsausschluss.